Vertragsarztzulassung

Vertragsarztzulassung

Die Zulassung als Vertragsarzt berechtigt einen Arzt, Patienten mit gesetzlicher Krankenversicherung auf Kosten der gesetzlichen Krankenkasse zu behandeln. Die Zulassung als Vertragsarzt wird auf Antrag durch den Zulassungsausschuss erteilt. Der Zulassungsausschuss ist paritätisch mit Vertretern der Krankenkasse und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) besetzt. Als Voraussetzung für eine Zulassung als Vertragsarzt muss der Arzt im Arztregister der KV eingetragen und fachlich und persönlich geeignet sein. Die Zulassung als Vertragsarzt ist außerdem an einen bestimmten Praxissitz gebunden. Deshalb muss am Ort der geplanten Niederlassung eine Stelle für das entsprechende Fachgebiet frei sein. Für Ärzte, die sich nicht in vollem Umfang (mindestens 31 Stunden pro Woche) den Patienten widmen können, besteht die Möglichkeit einer halben Vertragsarztzulassung. Der Vertragsarzt ist berechtigt, krankenversicherte Patienten seines Fachgebiets zu den Konditionen der Krankenkassen zu behandeln. Eine Teilnahme am Notdienst der KV sowie Fortbildungsmaßnahmen gehören ebenfalls zu den Pflichten eines Vertragsarztes.

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