Befunderhebungspflicht bei Verdacht auf gefährliche Krankheit

Verdacht auf gefährliche Erkrankung – Befunderhebungspflicht des Arztes

Verdacht auf gefährliche Erkrankung – Befunderhebungspflicht des Arztes

Bei dem Verdacht auf eine gefährliche Erkrankung muss der behandelnde Arzt deren Vorliegen zunächst ausschließen, bevor er die bestehenden Symptome des Patienten einer anderen, weniger gefährlichen Erkrankung zuordnen darf. Gibt es noch keine medizinisch standardisierte Behandlung des beim Patienten vorliegenden Krankheitsbildes, so muss der Arzt den Patienten nach dem Maßstab eines umsichten und vorsichtigen Arztes behandeln (KG Berlin, Urteil vom 24.10.2011, Az: 20 U 67/09).

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