Ein Arzt muss bei der Aufklärung eines ausländischen Patienten vor einer Operation sicherstellen, dass dieser der Aufklärung auch folgen kann. Notfalls muss er einen Übersetzer/Sprachvermittler beiziehen. Kommt er dieser Verpflichtung nicht nach, verletzt er seine Obliegenheitspflichten im Rahmen der ärztlichen Aufklärung und macht sich schadensersatzpflichtig (KG Berlin, Urteil vom 08.05.2008, Az: 20 U 202/06).