Abfindungsvergleich

Abfindungsvergleich

Ein Abfindungsvergleich stellt eine gütliche Einigung dar, bei welcher der Anspruchsinhaber zur Abgeltung seiner Forderungen zwar nicht alles, aber immerhin einen Teil des im Raum stehenden Schadensersatzes erhält. Seinen Ursprung hat der Abfindungsvergleich im Verkehrsrecht, dort versteht man darunter die vergleichsweise Erledigung von Schadensersatzansprüchen, die durch einen Verkehrsunfall entstanden sind. Zweck eines Abfindungsvergleiches ist insbesondere der Ausschluss späterer Nachforderungen durch den Geschädigten.

Mit einem Abfindungsvergleich geht zumeist ein Vorbehaltsverzicht einher. Dies bedeutet, dass der Geschädigte auch auf sonstige, gegenwärtige oder künftige Ansprüche verzichten muss. Unerheblich ist dabei, ob die Ansprüche bekannt oder unbekannt, vorhersehbar oder nicht vorhersehbar sind. Bei einem Abfindungsvergleich erhält man in der Regel zwar eine höhere Zahlung, bei dem Eintritt etwaiger Folgeschäden besteht allerdings keine Möglichkeit mehr, an den Schädiger heranzutreten.

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