Offenlegungserklärung für Sachverständige

Offenlegungserklärung für Sachverständige

Unter einer Offenlegungserklärung für Sachverständige versteht man im allgemeinen die Pflicht, dass Sachverständige offenlegen müssen, wenn ihre Unabhängigkeit in einem Beratungsfall potentiell beeinflusst werden könnte. Der Sinn hintert dieser Offenlegung ist darin begründet, dass die Unabhängigkeit von Sachverständigen in Rechtsfällen oder ähnlichen Situationen gewahrt werden muss. Sollte die Unabhängigkeit nicht gewährleistet werden können, kann dies zum Beispiel einen Prozess beeinflussen, sollte der Sachverständige zu Gunsten einer Partei aussagen und ein Ergebnis verfälschen. In der Medizin sollen so Interessenskonflikte vermieden werden: Sollte ein Arzt oder eine Ärztin zum Beispiel eine Leistung für Hersteller von Heil- und Hilfsmittel, Arzneien oder Medizinprodukte erbringen, so müssen die dafür bestimmten Vergütungen der erbrachten Leistung entsprechen – und natürlich offen gelegt werden. Die jeweiligen Verträge über die Zusammenarbeit müssen immer schriftlich abgeschlossen nd außerdem der Ärztekammer vorgelegt werden. Außerdem ist die Annahme von Werbegaben oder anderen Vorteilen nicht gestattet, solange der Wert nicht geringfügig ist.

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